Wenn Sie unsere Webseite nutzen und wenn Sie unsere Angebote wahrnehmen, verarbeiten wir, Lola für Demokratie e.V., personenbezogene Daten von Ihnen. Darunter versteht man alle Daten, die Ihnen als Person zugeordnet werden können.
Auf dieser Seite informieren wir Sie über die relevanten Datenverarbeitungen und die Rechte, die Sie in diesem Zusammenhang gemäß Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben.
Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder Profiling findet in keinem Fall statt.
Verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung
Lola für Demokratie e.V. – für Geschlechtergerechtigkeit und den Abbau von Diskriminierung
vertreten durch die Vorstandsvorsitzende Heike Radvan
Heiligengeisthof 3
18055 Rostock
E-Mail: info@lola-fuer-demokratie.de
Wenn Sie Fragen zum Schutz Ihrer Daten haben oder Ihre Rechte als betroffene Person wahrnehmen möchten, können Sie sich jederzeit an uns wenden oder unsere externe Datenschutzbeauftragte kontaktieren unter der E-Mail-Adresse: datenschutz@lola-fuer-demokratie.de
Datenverarbeitung beim Besuch dieser Webseite
Betrieb der Webseite
Für das Betreiben unserer Webseite haben wir als externen Hosting-Dienstleister beauftragt:
PALASTHOTEL – Gesellschaft für digitale Pracht mbH
August-Bebel-Str. 71–73
33602 Bielefeld
Deutschland
Webseite: https://palasthotel.de/impressum/
Die Speicherung von Daten bei Ihrem Besuch auf unserer Webseite erfolgt dort. Mit Palasthotel haben wir im Rahmen eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) vereinbart, dass Ihre Daten in unserem Auftrag sicher und nach den gesetzlichen Vorgaben verarbeitet und gespeichert werden.
Bei Aufruf unserer Webseite werden zur Analyse von Fehlern und Sicherheitsvorfällen Server-Log-Dateien erstellt. Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO im berechtigten Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung unserer Webseite.
Diese Server-Log-Dateien umfassen:
- Browsertyp und Browserversion
- verwendetes Betriebssystem
- die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer)
- Hostname des zugreifenden Rechners
- Uhrzeit der Serveranfrage
- IP-Adresse
Diese bleiben maximal 14 Tage gespeichert und werden anschließend automatisch gelöscht. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.
Cookies
Wir verwenden auf unserer Webseite nur sogenannte technisch notwendige „Cookies“. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Endgerät gespeichert werden und die Ihr Browser automatisch erstellt. Sie dienen dazu, unser Angebot benutzungsfreundlich, effektiver und sicherer zu machen.
Im Rahmen des Einsatzes von Cookies können personenbezogene Daten verarbeitet werden, insbesondere Informationen über Ihren Browser, Ihr Betriebssystem, Ihre IP-Adresse sowie Ihr Nutzungsverhalten auf unserer Webseite. Beim Betrieb dieser Webseite kommen nur technisch notwendige Cookies zum Einsatz z. B. Seitennavigation oder Darstellung der Inhalte. Rechtsgrundlage für deren Speicherung ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TTDSG. Die anschließende Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer funktionsfähigen und sicheren Bereitstellung der Webseite).
Es findet kein Tracking oder Analyse zu Marketingzwecken statt.
Meldebearbeitung und Beratungen
Sie melden uns einen Vorfall grundsätzlich freiwillig. Wenn Sie über unser Meldeformular auf antifeminismus-melden.de oder den Meldebutton einen Vorfall melden oder eine Anfrage stellen, verarbeiten wir die von Ihnen angegebenen Informationen.
Verwendung von Zoho Forms und Zoho Analytics im Rahmen der Meldebearbeitung
Wir verwenden Zoho Forms für das Online-Meldeformular sowie Zoho Analytics für die Auswertung der Meldedaten des Unternehmens Zoho Corporation GmbH (II Hagen 7, 45127 Essen, Deutschland). Zoho Corporation GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des internationalen Softwareunternehmens Zoho Corporation, das auf cloudbasierte Geschäftssoftware spezialisiert ist (zur Umsetzung von Datenschutzanforderungen der DSGVO https://www.zoho.com/gdpr.html). Zoho verarbeitet eingegebene Daten nur auf Weisung und ist von unserem externen Hosting-Dienstleister PALASTHOTEL – Gesellschaft für digitale Pracht mbH dazu im Rahmen eines abgeschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrages verpflichtet worden.
Die Nutzung von Zoho Forms und Zoho Analytics erfolgt ausschließlich unter strengen technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen:
- Das Online-Formular und Datenverarbeitung im Rahmen der Auswertung sind so konfiguriert, dass die Daten auf Servern innerhalb der EU gespeichert werden. Ein Zugriff aus Drittstaaten kann jedoch im Einzelfall nicht vollständig ausgeschlossen werden. In solchen Fällen stellen wir durch geeignete Garantien (z. B. Standardvertragsklauseln) ein angemessenes Datenschutzniveau sicher.
- Die Datenübertragung erfolgt über TLS/SSL-Verschlüsselung.
- Der Zugriff auf das Formularsystem ist durch 2-Faktor-Authentifizierung (2FA), restriktive Rechtevergabe und starke Passwortrichtlinien geschützt.
Welche Daten wir verarbeiten
Um einen Vorfall in unserer Statistik korrekt einordnen zu können, werden einige Informationen als Pflichtangabe abgefragt. Ohne diese Angaben ist eine Meldung nicht möglich. Mit der Angabe der E-Mail-Adresse können wir bei Bedarf offene Fragen klären. Falls weitergehende Informationen oder Beratung erwünscht sind, nutzen wir ebenfalls die E-Mail-Adresse, um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Besondere Wünsche oder Hinweise zur Art der Kontaktaufnahme können daneben gerne im Freifeld ergänzt werden.
Wir bitten Sie explizit darum, keine Namen oder andere Kontaktinformationen (wie Namen, Social-Media-Profile, Wohnadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Fotos sowie eindeutig identifizierende Funktionsbezeichnungen) von dritten Personen anzugeben.
Wir verarbeiten:
- Ihre Angaben zum gemeldeten Vorfall,
- Ihre angegebenen Kontaktdaten und
- weitere Informationen, die im Rahmen der Prüfung des Vorfalls oder einer Beratung entstehen.
Zu welchen Zwecken wir Ihre Daten verwenden
Wir nutzen Ihre Daten ausschließlich für folgende Zwecke:
- zur Prüfung Ihrer Meldung,
- zur Beratung, wenn Sie diese wünschen,
- zur Weiterleitung an Beratungsstellen, wenn Sie dem ausdrücklich zustimmen,
- zur anonymisierten Veröffentlichung von Vorfällen,
- zur statistischen Auswertung und
- zur anonymisierten Weitergabe von Vorfällen an Partnerorganisationen zur Verbesserung der Datenerhebung.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt dabei auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Wenn Sie besondere Kategorien personenbezogener Daten angeben (z. B. geschlechtliche Identität oder sexuelle Orientierung), erfolgt die Verarbeitung ebenfalls auf Basis Ihrer ausdrücklichen Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Personenbezogene Daten über Dritte, die Sie uns ggf. trotz der Bitte um anonyme Schilderung im Meldeformular nennen, verarbeiten wir im berechtigten Interesse an einer Vorfallerhebung, nur nach unverzüglicher Anonymisierung weiter. Die Verarbeitung erfolgt in diesem Fall auf Grundlage unseres berechtigten Interesses an der Dokumentation von Vorfällen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Weitergabe von Daten an Partnerorganisationen
Zur Verbesserung der statistischen Auswertung und gesellschaftlichen Aufklärung zu unterschiedlichen Kategorien von Vorfällen arbeiten wir mit weiteren spezialisierten Erhebungsstellen zusammen, die unterschiedliche Phänomenbereiche (z. B. Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus) dokumentieren.
Dabei kann es vorkommen, dass ein uns gemeldeter Vorfall mehreren Phänomenbereichen zugeordnet werden kann. In diesen Fällen wird ein Vorfall – ausschließlich in anonymisierter Form – an die jeweilige Erhebungsstelle übermittelt, die diesen Vorfall ausschließlich in ihre numerische, aggregierte Auswertung einfließen lässt.
Wichtiger Hinweis: In seltenen Fällen kann trotz Anonymisierung ein indirekter Rückschluss auf einen Vorfall möglich sein, insbesondere wenn dieser öffentlich bekannt ist (z. B. durch Medienberichte). Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Vorfall anonymisiert übermittelt wird, können Sie jederzeit widersprechen, indem Sie uns unter den angegebenen Kontaktdaten darüber informieren.
Weitergabe im Rahmen von Beratung
Eine Beratung ist immer freiwillig und findet nur auf Wunsch statt. Eine Weitergabe Ihrer Daten an andere Beratungsstellen erfolgt nur, wenn Sie dem ausdrücklich zustimmen. In der Regel empfehlen wir Ihnen, selbst Kontakt zu einer geeigneten Beratungsstelle aufzunehmen.
Speicherdauer, Anonymisierung bzw. Löschung
Ihre Daten werden wie folgt verarbeitet:
- Wenn Sie Ihre Einwilligung widerrufen oder die Löschung verlangen werden Ihre Daten unverzüglich gelöscht.
- Nach Abschluss der Prüfung oder Beratung wird der Vorfall in weitestgehend anonymisierter Form in unsere Datenbank übernommen und es werden die ursprünglichen Meldedaten gelöscht.
Grenzen der Anonymisierung
Wir unternehmen umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen, um Ihre Meldung weitestgehend zu anonymisieren und Ihre Identität zu schützen. Dabei entfernen wir insbesondere Namen, Kontaktdaten und andere direkt identifizierende Informationen oder Informationen wie Funktionsbezeichnungen, die eine Identifizierung indirekt ohne großen Aufwand ermöglichen würden.
Bitte beachten Sie: Unser Ziel ist es, das Risiko einer Re-Identifikation so weit wie möglich zu reduzieren. In seltenen Fällen kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass ein anonymisierter Vorfall in der Datenbank indirekt einer Person zugeordnet werden könnte. Dies wäre insbesondere dann der Fall, wenn über den Vorfall bereits öffentlich berichtet worden wäre oder er aufgrund seiner Besonderheiten leicht wiedererkennbar wäre (bspw. im Fall terroristischer Attentate).
Eine Schilderung vom Ablauf und Hinweise zu Datensicherheit im Zusammenhang mit Meldungen und Beratungen sind ausführlich auch auf folgender Seite nachzulesen: https://antifeminismus-melden.de/datensicherheit/.
Strafrechtlich relevante Inhalte
Wir behalten uns vor, strafrechtlich relevante Drohungen oder Beleidigungen, die gegen die Meldestelle Antifeminismus oder einzelne Mitarbeitende gerichtet sind, zur Anzeige zu bringen. Dies dient dem Schutz unserer Mitarbeitenden und der Aufrechterhaltung eines sicheren Arbeitsumfelds.
Personenbezogene Meldungen, die bei uns eingehen, werden nicht an Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
E-Mails oder weitere persönliche Kommunikationswege
Sie haben die Möglichkeit, sich freiwillig mit uns über E-Mail, Telefon oder mittels persönlicher Nachrichten in Verbindung zu setzen. Diese Daten verwenden wir im berechtigten Interesse von uns, Ihre Anfrage zu bearbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Darüber hinaus kommt auch Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage in Betracht, sofern Ihre Anfrage einer Beratungsanfrage oder sonstiger (vor-)vertraglicher Regelungen dient.
Sie selbst entscheiden, welche Angaben Sie uns dabei mitteilen möchten. Ihre Daten werden nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet. Wir löschen Ihre Daten, sofern diese nicht mehr erforderlich sind und gesetzliche Aufbewahrungspflichten dem nicht entgegenstehen.
E-Mail-Adressen und Kontaktdaten werden spätestens nach zwei Jahren gelöscht, sofern keine laufenden Beratungsprozesse oder sonstige gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen (bspw. im Rahmen von Nachweispflichten in Vergabeverfahren).
Online-Angebote auf Social-Media-Plattformen
Wir betreiben Online-Präsenzen auf Social-Media-Plattformen, um über unsere Arbeit zu informieren und mit Nutzer*innen zu kommunizieren. Wenn Sie unsere Social-Media-Seiten besuchen oder mit uns interagieren (z. B. durch Kommentare, Likes oder Direktnachrichten), verarbeiten wir personenbezogene Daten, soweit dies zur Kommunikation mit Ihnen und zur Bereitstellung unserer Inhalte erforderlich ist (z. B. Ihr Accountname, Inhalte Ihrer Nachrichten oder Interaktionen). Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses an einer Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Gleichzeitig werden bei der Nutzung unserer Social-Media-Seiten personenbezogene Daten durch das jeweilige Plattformunternehmen verarbeitet. Auf diese Datenverarbeitung haben wir nur begrenzten Einfluss.
Dies betrifft insbesondere:
- die Erstellung von Nutzungsprofilen durch das Plattformunternehmen
- die Verarbeitung zu Werbe- und Marktforschungszwecken
- den Einsatz von Cookies und ähnlichen Technologien
- die mögliche Verarbeitung von Daten auch außerhalb der Europäischen Union
Für bestimmte Verarbeitungen (z. B. Seiten-Insights) besteht eine gemeinsame Verantwortlichkeit zwischen uns und dem Plattformanbieter gemäß Art. 26 DSGVO. Die entsprechende Vereinbarung regelt, wer welche datenschutzrechtlichen Pflichten erfüllt. Im Übrigen ist das jeweilige Plattformunternehmen eigenständig für die Datenverarbeitung verantwortlich. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung sowie zu Ihren Rechten gegenüber dem Plattformanbieter finden Sie in den Datenschutzhinweisen des Unternehmens der jeweiligen Angebote:
Facebook und Instagram
Plattformunternehmen: Meta Platforms Ireland Limited
Vereinbarung zur gemeinsamen Verantwortlichkeit: https://www.facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum
Informationen zur Datenübertragung in Drittländer:
https://www.facebook.com/legal/EU_data_transfer_addendum
Datenschutzhinweise: https://www.facebook.com/privacy/policy
Widerspruchsmöglichkeiten (Opt-out): https://www.facebook.com/help/contact/1994830130782319
Das Unternehmen ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, wodurch ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet werden soll.
Veranstaltungen
Im Rahmen von Veranstaltungen, die wir durchführen, werden personenbezogene Daten verarbeitet. Wenn Sie sich zu einer Veranstaltung anmelden (z. B. über ein Online-Formular, per E-Mail oder telefonisch), werden die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten von uns verarbeitet (z. B. Name, E-Mail-Adresse, Organisation, Funktion, ggf. besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit oder Essenswünsche), um Ihre Teilnahme zu organisieren, Sie über die Veranstaltung zu informieren (z. B. Ablauf, Zugang, Änderungen), ggf. eine Teilnahmeliste zu führen und unsere Veranstaltungen zu dokumentieren.
Ihre Daten werden auf den Rechtsgrundlagen von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung bzw. Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Veranstaltungsorganisation und Kommunikation) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen) verarbeitet.
Ihre Daten werden gelöscht, sobald sie für die Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung nicht mehr erforderlich sind, es sei denn es bestehen gesetzliche Aufbewahrungsfristen oder sie sind für die Erbringung von Verwendungsnachweisen im Rahmen einer Förderung erforderlich. Es kann auch sein, dass erforderliche Nachweise zur Durchführung einer Veranstaltung an prüfberechtigte Stellen (z. B. Zuwendungsgeber, Rechnungshöfe, Prüfbehörden) übermittelt werden, sofern dies zur Erfüllung vergaberechtlicher oder fördermittelrechtlicher Anforderungen notwendig ist.
Während der Veranstaltung können auch im berechtigten Interesse zu Zwecken der langfristigen Dokumentation, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Webseite, unserer Social-Media-Kanäle (siehe Auflistung) oder Sachberichte) sowie zur Erfüllung von Berichtspflichten gegenüber Fördermittelstellen Foto- und Videoaufnahmen des Veranstaltungsgeschehens gemacht werden. Fotos, die einzelne Personen in den Vordergrund rücken, werden nur in Ausnahmen und auf Basis einer Einwilligung aufgenommen und veröffentlicht.
Wenn Sie im Rahmen einer Veranstaltungsteilnahme nicht aufgenommen werden möchten, teilen Sie dies bitte direkt der Person mit, die Fotos oder Videoaufnahmen macht, oder sprechen Sie die Veranstaltungsleitung an, so dass wir Ihre Wünsche berücksichtigen können.
Bewerbungen
Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Zusammenarbeit interessieren und für eine Stelle bewerben möchten. Wir verarbeiten die Daten, die Sie uns im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung zusenden, um Ihre Eignung für die Stelle zu prüfen und das Bewerbungsverfahren durchzuführen.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten in diesem Bewerbungsverfahren ist primär Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Sinne einer Vertragsanbahnung. Danach ist die Verarbeitung der Daten zulässig, die im Zusammenhang mit der Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich sind. Sollten die Daten nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens ggf. zur Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sein, kann eine Datenverarbeitung auf Basis der Voraussetzungen von Art. 6 DSGVO, insbesondere zur Wahrnehmung von berechtigten Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Sofern besondere Arten personenbezogener Daten i.S.d. Art. 9 DSGVO verarbeitet werden (zum Beispiel Gesundheitsdaten), ist die Rechtsgrundlage Art. 9 Abs. 2 lit. b DSGVO in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Es haben grundsätzlich nur die Personen Zugriff auf Ihre Bewerbungsunterlagen, die zum vertraulichen Umgang damit verpflichtet und am Bewerbungsverfahren beteiligt sind. Alle Bewerbungsunterlagen und dazugehörige Notizen werden im Falle einer Absage nach sechs Monaten gelöscht.
Auftragsverarbeitung
Um unsere Angebote sicher und effizient zu erbringen, arbeiten wir mit externen Dienstleistungsfirmen zusammen, die im Auftrag von Lola für Demokratie e.V. personenbezogene Daten verarbeiten (sog. Auftragsverarbeiter*innen). Dazu zählen insbesondere:
- Hosting-Dienstleister (z. B. PALASTHOTEL – Gesellschaft für digitale Pracht mbH, Bielefeld) für die Bereitstellung der Serverinfrastruktur.
- Formalanbieter (Zoho Corporation GmbH, Essen) für die technische Abwicklung unseres Meldeformulars.
- Sonstige Dienstleister für Wartung, Sicherheit und technische Unterstützung.
Mit allen diesen Dienstleister*innen haben wir (bzw. Palasthotel als unser primäres Dienstleistungsunternehmen) Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) abgeschlossen. Diese Verträge verpflichten die Unternehmen vertraglich dazu:
- Nur nach Weisung zu handeln: Die Auftragsverarbeitenden dürfen unsere Daten ausschließlich gemäß unseren Anweisungen und für die vereinbarten Zwecke verarbeiten.
- Vertraulichkeit zu wahren: Alle Mitarbeitenden der Dienstleistungsfirmen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
- Sicherheitsmaßnahmen zu treffen: Auftragsverarbeitende müssen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) umsetzen, um Ihre Daten vor Verlust, Zerstörung, Zugriff oder Veränderung zu schützen (z. B. Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, Backups).
- Unterauftragnehmer zu melden: Eine Weitergabe an weitere Unterauftragnehmer*innen (Subunternehmen) darf nur mit unserer vorherigen Zustimmung oder nach einem Widerspruchsrecht erfolgen.
- Betroffenenrechte zu unterstützen: Die Auftragsverarbeitenden müssen uns dabei unterstützen, Ihre Rechte als betroffene Person (z. B. Auskunft, Löschung) zu erfüllen.
- Daten zurückzugeben oder zu löschen: Nach Beendigung des Auftrags sind die Daten entweder an uns zurückzugeben oder sicher zu löschen.
Eine Übermittlung von Daten in Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) erfolgt nur, wenn ein angemessenes Schutzniveau gewährleistet ist (z. B. durch Angemessenheitsbeschlüsse der EU-Kommission oder Standardvertragsklauseln).
Betroffenenrechte
Wenn wir Ihre Daten verarbeiten, haben Sie als betroffene Person die folgenden Rechte:
Das Recht auf Auskunft: Sie können von uns Auskunft darüber verlangen, welche personenbezogenen Daten wir von Ihnen speichern. Dieses Recht umfasst insbesondere Informationen über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer sowie das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch.
Das Recht auf Berichtigung: Wenn Sie der Auffassung sind, dass wir personenbezogene Daten zu Ihnen speichern, die nicht korrekt sind, können Sie die Berichtigung verlangen. Unrichtige Daten werden unverzüglich berichtigt.
Das Recht auf Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Unter bestimmten Bedingungen können Sie verlangen, dass wir Ihre personenbezogenen Daten löschen bzw. die Verarbeitung einschränken. Dies gilt insbesondere, wenn die Daten für den Zweck, für den sie erhoben wurden, nicht mehr benötigt werden, Sie Ihre Einwilligung widerrufen oder die Verarbeitung unrechtmäßig war.
Das Recht auf Widerspruch: Sie haben das Recht, der Verarbeitung Ihrer Daten aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, zu widersprechen; wir werden die Verarbeitung einstellen, wenn uns nicht andere Rechtsvorschriften zur Verarbeitung verpflichten. Dies gilt insbesondere für die Verarbeitung zu Direktwerbungszwecken.
Das Recht auf Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, von uns zu verlangen, dass wir personenbezogene Daten, die Sie uns zur Verfügung gestellt haben, an einen anderen Verantwortlichen übertragen, oder dass wir Ihnen diese Daten in einem gebräuchlichen, maschinenlesbaren Format übermitteln.
Das Recht auf Widerruf Ihrer Einwilligung: Sie können Ihre erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.
Das Recht auf Beschwerde: Sie können sich jederzeit mit einer Datenschutz-Beschwerde an eine Aufsichtsbehörde wenden, zum Beispiel an die zuständige Aufsichtsbehörde des Bundeslands Ihres Wohnsitzes oder an die für Lola für Demokratie e.V. verantwortliche Behörde:
Landesbeauftragte*r für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern
Friedrich-Barnewitz-Straße 4
18119 Rostock
Telefon: 0381 497-4555
E-Mail: datenschutz@mvdigital.mv-regierung.de
Homepage: https://www.datenschutz-mv.de
Eine Liste aller Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter:
https://www.bfdi.bund.de/DE/Service/Anschriften/Laender/Laender-node.html
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Stand der letzten Aktualisierung
Stand: 15. Juni 2026
