„Hass auf Frauen*: Wie Antifeminismus und männliche Gewalt in
Berlin zunimmt!“ Sitzung des Ausschusses für Integration, Frauen und Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung, am 19. Februar 2026, Berlin

Die Stellungnahme als PDF: „Hass auf Frauen*: Wie Antifeminismus und männliche Gewalt in Berlin zunimmt!“

Die Auswirkungen eines weltweit erstarkenden Antifeminismus zeigen sich auch in Berlin u.a. in einer Zunahme antifeministischer Vorfälle sowie in gezielten Angriffen und Mobilisierungen gegen zivilgesellschaftliche Organisationen oder frauen-/queerpolitisch Aktive. Aber auch in der hohen
Gewaltbetroffenheit von Frauen und queeren Menschen über alle Formen geschlechtsspezifischer und digitaler Gewalt hinweg2 sowie in den besorgniserregenden jährlich steigenden Zahlen politisch motivierter Kriminalität und queerfeindlicher Gewalt3 im öffentlichen Raum Berlins.
Die massive Reichweite von antifeministischen, gewaltlegitimierenden Inhalten im digitalen Raum macht antifeministische Erzählungen, brutale frauenfeindliche Inhalte und ideologische Deutungsangebote bzgl. Geschlechterrollen (bspw. durch „Männlichkeitscoaches“, „Pick-Up-Artists“,
aber auch rechtsextreme, fundamentalistisch-religiöse Akteur*innen) breit zugänglich. Dies spielt eine wesentliche Rolle für die antifeministische, frauen- und queerfeindliche Radikalisierung in der Bevölkerung häufig im Zusammenhang mit weiteren anti-demokratischen, extremistischen
Radikalisierungseffekten – vor allem auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen4. Weiterlesen...